Katharina-Sophie Flashar
„Die Forschung an neuartigen Photokathodenmaterialien zur solaren Wasserstoffproduktion und CO2-Reduktion ist aktuell relevanter denn je. Das und die Neugier die kleinsten und verborgenen Mechanismen unserer Natur zu ergründen, motivieren mich für die Physik. Vor allem spektroskopische Beobachtungen unter Reaktionsbedingungen faszinieren mich! Dadurch können wir die versteckten grundlegenden Prozesse, die an unseren Materialien ablaufen, aufdecken und entscheiden, ob diese für unsere Forschung geeignet sind.“
„Die Forschung an neuartigen Photokathodenmaterialien zur solaren Wasserstoffproduktion und CO2-Reduktion ist aktuell relevanter denn je. Das und die Neugier die kleinsten und verborgenen Mechanismen unserer Natur zu ergründen, motivieren mich für die Physik. Vor allem spektroskopische Beobachtungen unter Reaktionsbedingungen faszinieren mich! Dadurch können wir die versteckten grundlegenden Prozesse, die an unseren Materialien ablaufen, aufdecken und entscheiden, ob diese für unsere Forschung geeignet sind.“
Promovierende
Technische Universität München

Foto: Ahnen&Enkel/Hanna Boussouar
Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete
Katarina-Sophie Flashar ist Physikerin und arbeitet seit 2024 als Doktorandin in der von Verena Streibel geleiteten Nachwuchsgruppe CO2UPLED. Dabei forscht sie insbesondere im Bereich der Entwicklung und Herstellung neuartiger Photokathodenmaterialien. Halbleiter aus Übergangsmetalloxinitriden und -oxisulfiden sind aufgrund ihrer passenden Bandstruktur für die Wasserstoffspaltung und CO2-Reduktion besonders im Fokus. Zusätzlich entwickelt sie Messprotokolle für Röntgenspektroskopie unter Reaktionsbedingungen. Diese Methode soll es ihr und ihren Kolleginnen und Kollegen ermöglichen, Reaktionsmechanismen an Elektroden- und Katalysatoroberflächen und -grenzflächen zu verstehen.
Katarina-Sophie Flashar absolvierte ihren Bachelor in Physik an der Ruhr-Universität Bochum mit Auslandsaufenthalten an der Université Paris-Sud (Paris-Saclay), Paris, Frankreich, und an der Universidade Federal do Rio Grande do Sul, Porto Alegre, Brasilien (2016-2020). Für ihr Masterstudium wechselte sie an die Technische Universität München, wo sie ihren Master in Physik der kondensierten Materie abschloss (2020 – 2024). Bereits in der Masterarbeit am Walter Schottky Institut beschäftigte sie sich mit photoelektrochemischer Wasserspaltung, Synthese von Energiematerialien und Schutzschichten. Zum Abschluss des Studiums ermöglichte ihr ein Auslandssemester an der Tohoku Universität, Sendai, Japan, zudem Forschung zur gerichteten Erstarrung von Silizium.
Katharina-Sophie Flasher hat Expertise in der Herstellung und Charakterisierung von Dünnfilmen und in der (Photo)elektrochemie, sowie in der Röntgenphotoelektronenspektroskopie (XPS) und dem Verfahren der atomic layer deposition (ALD).



