Lars Mohrhusen erhält der Preis der Lehre 2024/2025 der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

12. November 2025
Oldenburg, Deutschland

Dr. Lars Mohrhusen, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe Su2nCat-CO2, erhielt für seine Lehre und Vorlesung im Modul che411 – Physikalische Chemie der Grenzflächen den Preis der Lehre 2024/2025 der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Mit dem Preis der Lehre würdigt die Universität hervorragende Hochschullehre und trägt zur Auseinandersetzung über Lehr- und Lernprozesse an der Hochschule bei.

Im Studienjahr 2024/25 wurde der Preis pro Fakultät für die besten Lehrveranstaltungen, die in der Lehrveranstaltungsevaluation besonders gut abgeschnitten haben, verliehen.  Bei allen Veranstaltungen haben die Studierenden die Praxisrelevanz, eine gute Organisation, eine angenehme Lernatmosphäre sowie die Möglichkeit, Diskussionen zu führen und individuelle Fragen zu stellen, gelobt.

Die Studienkoordinatorin des Instituts für Chemie and der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg würdigte Lars mit den folgenden Worten: „Es ist einfach nur richtig, dass Lars diesen Preis bekommen hat. Seine Evaluationsergebnisse sind einzigartig. Die O-Töne aus der Studierendenschaft zu seiner Lehre, seinem Engagement und seiner professionellen und dennoch verständnisvollen Haltung unterstreichen dies! Herzlichen Glückwunsch!“

Foto: Markus Hibbeler

Foto: Markus Hibbeler

In der preisgekrönten Vorlesung befasste sich Dr. Lars Mohrhusen mit Technologien, mit denen sich Wechselwirkungen zwischen Festkörpern und Gasen erforschen lassen. In der Veranstaltung erläuterte er, welche Prozesse an der Grenzfläche stattfinden, mit welchen Methoden sich Oberflächen auf atomarer Ebene analysieren lassen und wo deren Grenzen liegen. Die Erforschung dieser grundlegenden Aspekte ist beispielsweise für die Katalyse oder die Sesonrik von großer Bedeutung. Darüber hinaus besichtigte er mit den Studierenden verschiedene Labore vor Ort. „Wir haben uns angeschaut, wie State-of-the-Art-Methoden praktisch angewendet werden und bei welche aktuellen Forschungsfragen sie zum Einsatz kommen“, erklärt er. Bei den Laborbesuchen lernten die Studierenden zudem aktuelle Forschungsthemen einzelner Oldenburger Arbeitsgruppen kennen und konnten Kontakte knüpfen, um etwa einen Platz für die Masterarbeit zu finden. Entsprechend lobten die Studierenden beispielsweise „die sehr gute Verknüpfung von theoretischen Grundlagen und forschungsaktuellen Diskursen“ und die „anwendungsnahen Beispiele“.